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Wohnbau Wien

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Fast täglich treffe ich in Wien auf eine Neuentdeckung  – viele kleine Baulücken zwischen Gründerzeit-Bauten definieren sich mit Bezug zur Umgebung – in einer zeitgerechten Formsprache – und mit Respekt und Anerkennung der „Nachbarn“.

Die Analyse der vorgefundenen Rahmenbedingungen – einen Wohnbau in eine Lücke zu parken – ist das Wichtigste für die Teilnehmer der Wettbewerbs-Schachpartie… Kanten, Firsthöhen, Straßenverlauf…. werden bis ins letzte Detail analysiert und in eine geometrische Sprache übersetzt und daraus entwickelt sich schließlich die Form – der Einfallsreichtum ist riesig – der Mut ebenso! Dasselbe gilt natürlich für Dachausbauten – einige Experten sehen eigentlich darin die einzige Möglichkeit, in der innersten Innenstadt neuen Wohnraum zu schaffen – allerdings sei die Weltkulturerbe-Zone aufgrund unzähliger Auflagen erschwert ausbaufähig…

Ich habe mich bisher immer aus Überzeugung für Altbau entschieden – meine Argumente dafür waren schwindelerregende Raumhöhen, salonfähige Türen und ein geschichtsträchtiger Holzboden – natürlich mit Ausnahmen – einige Wohnungen wurden leider seit den Siebzigern unüberlegt adaptiert und die Materialwahl fand beim OBI vor Ort statt…

Auf jeden Fall bin ich aber immer wieder positiv von meinen Entdeckungen überrascht und definiere gerade meine Wohnwünsche neu… ein neues Zuhause in einer dieser „Neuwagen“ wäre für mich schön langsam sehr willkommen…hier ein paar Beispiele meiner Alltagsentdeckungen:

- Wohnbau Quellenstrasse – Ernst Linsberger

- Wohnbau Immover – Herzog_Hrabal

- Wohnbau Breitenfurterstraße 114 – Helmut Wimmer

- Wohnbau Pottendorfer Straße – gernergernerplus

- Wohnhaus am Hundsturm – ARTEC Architekten

- Wohnbau Paltramplatz – DeluganMeissl

http://architekturblog.wordpress.com/

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