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Smarthouse213

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„Hallo, ich bin’s…dein Haus…“ Matthias Schmidt ist es bereits gewöhnt, solche Anrufe, E-Mails oder SMS zu bekommen – obwohl er nicht die Hauptrolle in „Knight Rider 3000 – The Future is now“ spielt und K.I.T.T. es ist, der ihm die Mitteilung zukommen lässt…

Nein, er bewohnt mit seiner Familie lediglich ein Wohnhaus, das sich zwar in seiner Formensprache ganz und gar von den Nachbargebäuden im oberfränkischen Coburg abhebt – allerdings ist es ihm gemeinsam mit dem Architekturbüro ARCHI VIVA mittels umfangreicher Gebäudetechnik gelungen, während seiner An- und Abwesenheit das geradlinig, kubistische Gebäude bequem zu überwachen und zu steuern.

Die Form des Gebäudes entstand unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten als schwebender Kubus, der zerteilt und mit einer Rotationsachse versehen, das vier Meter hohe Wohnzimmer in sich aufnimmt.

Zentraler Planungsbestandteil des „Wohnautomats“ oder der „Wohnmaschine“ – wie es sicherlich Le Corbusier nennen würde – war von vornherein die Integration der gesamten Haustechnik, die einfach und benutzerfreundlich über eine einzige Oberfläche zu steuern ist. Hinzu kommen die Optimierung des Energieverbrauchs und eine höchstmögliche Sicherheit vor Brandschäden und Einbruch sowie die Möglichkeit des Zugriffs auf die Gebäudesteuerung von außen.

Nicht nur für Sicherheit, sondern auch für Bequemlichkeit sorgt hierbei eine EIB Instabus-Installation: Neben den klassischen Funktionen, wie Beleuchtung, Jalousiesteuerung, Einzelraumregelung für die Heizung und Lüftung sowie schaltbaren Steckdosen, wurden auch eine Gastherme mit Warmwasserbereitung und eine Wohnraumlüftungsanlage in das Automatisierungskonzept integriert. Über geeignete Schnittstellen wurden außerdem diverse Überwachungskameras, eine Wetterstation, die Telefonanlage, ein Rauchmeldernetz, ein lokales PC-Netzwerk und die Klingelanlage sowie ein Zufahrts- und das Garagentor darin eingebunden.

Ein HomeServer kommt im smarthouse213 analog zur IT-Technik als zentrales Gateway zu den anderen im Gebäude installierten Netzen zum Einsatz. Er dient der Steuerung der gesamten Haustechnik. Über den Bildschirm im Erdgeschoss kann der Bauherr Zustände des Gebäudes abfragen, beobachten oder verändern.

Foto: schmidt213.eu

http://architekturblog.wordpress.com/

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