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Siemens-City

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Die Stadt in der Stadt auf dem Areal der Siemens City in Wien ist mit den beiden Gebäudeteilen Tower  und Nordspange weiter gewachsen…

Die grundlegende Idee des Architekturbüros Soyka Silber Soyka wurde geboren, indem man die verschiedenen Geschäftsbereiche in den Baukörpern im Sinne einer sinnvollen Organisation der baulichen Volumen und deren internen funktionellen Zusammenhänge anhand einer Verbindungslinie – der Siemens Communication Line – als zentralen Treffpunkt verknüpft. Diese vermittelt zugleich eine erlebbare Corporate Identity, die sich als großzügiger lichtdurchfluteter Bereich präsentiert und sich gleichzeitig auch mit dem umgebenden Grünbereich, dem sogenannten „Green Valley“ verzahnt. Zentrum der neuen City ist somit eine Plaza mit Indoor-Gärten, Gastronomiebereich, Bücherei, Copy-Shop, Reisebüro, Bankinstitut und Fitness-Center.

Der 55 Meter hohe Tower setzt den städtebaulichen Akzent auf dem 485.000 Quadratmeter großen Areal. Die architektonische Form ergibt sich aus einer einladenden, sich öffnenden Geste zur Hauptzugangsrichtung für Fußgänger von der Siemensstraße.

Nicht nur eine besonders nachhaltige Bauweise, sondern auch die hocheffiziente Gebäudetechnik zeichnen das neue Gebäude aus: Der Tower ruht auf 120 Tiefenpfähle mit einem Meter Durchmesser, die sich 30 Meter tief im Erdreich befinden und im Winter zum Heizen und im Sommer zum Kühlen der Büros genutzt werden. Die in den Pfählen und Decken der Büros verlegten Leitungen machen die Betonkernaktivierung möglich, die für ein angenehmes Raumklima sorgt.
200 Quadratmeter Sonnenkollektorenfläche ermöglichen eine solare Warmwassergewinnung und die Wärmetauscher in der Haustechnikzentrale amDach der Siemens City eine Wärmerückgewinnung von 75 Prozent aus der Abluftenergie.
Hinzu kommt ein Gebäudemanagementsystem, das auf rund 10.000 Sensoren zugreifen kann und Licht, Raumtemperatur sowie Lüftung regelt.

Diese Energieeffizienzmaßnahmen ermöglichen es, dass in der Siemens City jährlich rund 1.000 Tonnen CO2 eingespart werden und wurde daher von der EU als Green Building ausgezeichnet. Gleichzeitig ist ein Zertifizierungsverfahren nach LEED des US Green Building Councils im Gange. Ende 2010 wird das Resultat präsentiert.


Foto: Soyka Silber Soyka

http://architekturblog.wordpress.com/

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