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Räumliche Markenführung

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Die neuen Gebäude der Bonner Unternehmenszentrale von T-Mobile für 5.000 Mitarbeiter wurden bereits vor fünf Jahren unter ökologischen Aspekten gebaut. Von Beginn der Planung an standen Nachhaltigkeit und ökologische Verträglichkeit im Mittelpunkt.

Kreon Decke mit angeschnittenen Platten, "down" mit QR-LP 111 Niedervolttechnik (energiesparendem IRC-Leuchtmittel).

Verantwortungsvoll

Von dem eigens entwickelten Energienutzungskonzept über die Wärmedämmung nach Niedrigenergiestandard bis hin zur Dach- und Fassadenbegrünung setzte das Unternehmen auf umweltverträgliche Baumaßnahmen. Neben einem besonderen Energienutzungskonzept und einer intelligenten Gebäudeleittechnik wurde beim Bau des T-Mobile Campus bei der Innenraumgestaltung zusätzlich noch ein besonders anspruchsvolles Ziel verfolgt: Gleiche Arbeitsplatzqualität für ausnahmslos alle Mitarbeiter.

Um diesen Wunsch räumlich abzubilden, wurde das Büro für Innenarchitektur, Architektur und Design von Frau Sabine Keggenhoff damit beauftragt ein ganzheitliches Raumkonzept zu entwerfen. Dabei galt es, sowohl die Firmenidentität, als auch den Wunsch nach Hierarchielosigkeit räumlich erlebbar werden zu lassen.

Räumliche Markenführung
Das auf räumliche Markenführung spezialisierte Büro mit Sitz in Arnsberg hat dafür innenarchitektonisch den Campus der T-Mobile zu einem Ort der Kommunikation und der Kooperation gemacht, untergliedert in Ruhe- und Aktionsbereiche wie Straßen, Wege, Plätze, Konferenzbereiche, Gastronomie- und Dienstleistungsflächen. Diese Qualitäten sollten nun 2008 auch auf angrenzende Bestandsbauten des Unternehmens übertragen werden.

Ein komplexes Vorhaben angesichts der Tatsache, dass es sich hierbei um vier- und fünfgeschossige Blockbauten handelt. „Es reicht nicht, Vorgaben oder Richtlinien eines Corporate Design Manuals auf Innenräume zu übertragen. Der Marke müssen räumliche Werte hinzugefügt werden - die dann wiederum ein Teil ihrer Corporate Identity werden. Hierin liegt die große Chance des Bauherren einen positiven Einfluss auf sein Unternehmen auszuüben.

Wandelbar
Dieser Verantwortung sind wir uns bewusst.“, so Sabine Keggenhoff Hier setzen die von Keggenhoff | Partner geplanten und entworfenen „Mobile Facility Points“ an, die zwei gewünschte unternehmerische Aspekte miteinander verbinden: Zum einen dienen sie einer mobilen Raumgliederung, um Bereiche zu öffnen oder zu schließen - und zum anderen sind sie kommunikative und hierarchielose Anlaufstellen für Geschäftsführer, Mitarbeiter und Gäste, um sich bei Getränken und Snacks zu treffen.

So sind diese „Mobile Facility Points“ ein wichtiger raumbildender und gleichzeitig identitätsstiftender Aspekt innerhalb der Corporate Architecture für T-Mobile. Wie ein Raumteiler trennen die „Miniküchen“ die bis zu 50 Meter langen Gänge von den Konferenzräumen. In geschlossenem Zustand kann man von beiden Seiten Getränke und Snacks entnehmen – in geöffnetem Zustand verbinden Sie zudem den jeweiligen Gang mit dem Meetingraum zu einer großflächigen Bewegungszone.

Flexibilität
Ein strukturiertes, innenarchitektonisches Grundlayout garantiert hierfür zukünftig die notwendige räumliche Freiheit. Um diese „strukturierte Flexibilität“ ästhetisch und technisch ansprechend abbilden zu können, wählte Sabine Keggenhoff die Vorteile einer Kreon Decke. Diese gliedert die Deckenfläche entsprechend der Boden- und Raumstrukturen und nimmt „unsichtbar“ die notwendige Haus- und Lichttechnik auf.

„Die Kreon Decke bietet uns vier wichtige Pluspunkte: Eine exzellente akustische Wirkung, eine hochwertige Kühldecke, eine variable Beleuchtung und ein wiedererkennbares Gestaltungsmittel.“ , begründet Sabine Keggenhoff ihre Wahl. Kreon Deckenplatten sind zudem ständig und an jeder Stelle, ohne spezielle Revisionsklappen wie bei herkömmlichen Plattensystemen oder Gipsdecken, revisionierbar. Dies erspart dem Bauherren Wiederherstellungskosten nach einem späteren Eingriff in die Funktion der Decke.

Kontraste Schaffen
Um einen starken, fließend räumlichen Eindruck zu erzielen, wurde das Mobiliar in die Architektur integriert – um diesen offenen Eindruck noch zu verstärken, arbeitete Sabine Keggenhoff mit verschieden Oberflächen und farblichen Kontrasten.  Auch hier erlaubt eine breite Palette an matten und glänzenden Lacken für die einzelnen Kreon Platten, das kontrastierende Oberflächenkonzept in der Decke fortzuführen. Bei einer Tag- und Nachtbaustelle von ca. 1.000 m2 Fläche und einer Umbauzeit von nur sechs Monaten war es den Verantwortlichen zudem sehr wichtig, eine leichte und schnelle Montage garantiert zu bekommen.

Auch in diesem Punkt konnte Kreon durch seine patentierte Steckmontage das Planungsteam überzeugen. Weiterhin wird jede Kreon Deckenleuchte inklusive Leuchtmittel, Betriebsgerät und einer drei Meter langen Anschlussleitung samt Stecksystem geliefert. So können die Planer und Innenarchitekten von Keggenhoff | Partner und T-Mobile zukünftig einfach auf neue technische Anforderungen reagieren, ohne die grundlegende Intention der Corporate Architecture verändern zu müssen.
Projektinfos:

Bauherr:
T -Mobile Deutschland GmbH, Bonn

Entwurf:
Keggenhoff | Partner, Innenarchitektur Architektur Design

Beleuchtung:
Kreon – purity in light

Deckensysteme:
Kreon – ceiling solutions

Bilder:
Michael Voit - Kreon (Projektbilder)

Text:
Nicola Sacher

­http://www.highlight-web.de

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