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Nomadhome

Habe heute dieses Video auf architekturvideo.de entdeckt (hab den etwas zu langen Vorspann einfach übersprungen) und mir das Projekt mal aus der Nähe angeschaut…

Nomadhome – ein „containerartiges Designerhaus in Serienproduktion“ – wurde erstmals 2005 vom Innenarchitekten Gerold Peham entwickelt. Damals sei er auf der Suche nach einem geeigneten System gewesen, um seinen Wünschen nach einem modularisierten und erweiterbaren Wohnraum gerecht zu werden.

Das von ihm geplante Standardmodul misst 2,50 x 4,65 m und ist individuell erweiterbar. Die Tragstuktur besteht aus gebogenen Stahlprofilen, die in einem Guss Boden, Wand und Decke definieren und Füllelementen in Holzbauweise.
Die Fassade bildet eine 4 mm starke Alucobond Verkleidung. Die Innenwände, Decken und Böden bestehen aus MDF-Platten. 120 mm Dämmung aus Mineralwolle bildet die Basis der Vollwärmedämmung, die im Bereich der Außenlattung durch 50 mm Fixrock oder bis zu 60 mm Pentarock ergänzt wird. Innen ist die Lattung mit weiteren 40 mm Fixrock gedämmt. Damit wird ein durchschnittlicher U-Wert von 0,15 W/m²K erreicht.

Durch die sehr gute Wärmedämmung ist keine Zentralheizung mit Heizkörpern notwendig. Ein gekühlter oder gewärmter Zuluftstrom über die Deckenlüftung ist für die Raumkonditionierung ausreichend. Je nach Standort können die Nomadhomes mit verschiedenen Energieträgern versorgt werden, für die große Unabhängigkeit gibt es die Autark-Box mit Solarenergiestrom, Wasser- und Fäkalientank.

http://architekturblog.wordpress.com/

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