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Das islamische Glaubenszentrum «Park51» in NYC ist nicht nur eine Moschee!

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Das viel besprochene islamische Glaubenszentrum «Park51» der österreichischen Architekten Soma, das in der Nähe vom Ground Zero liegt, ist laut Projektverfasser nicht nur eine Moschee. Das Glaubenszentrum mit seinen 13 Stockwerken, im Stil eines modernen Hochhauses, soll allen Menschen offen stehen. Neben einer Moschee für 1000 bis 2000 Gläubige, sind diverse andere Räumlichkeiten geplant: Austellungsräume für einen religiösen Dialog, ein Theatersaal für 500 Personen, diverse Konferenzräume, welche allen Religionen zur Benützung freistehen, eine Bücherei für den Geist, eine Kochschule mit Restaurant für die kulinarische Verständigung, ein Kinderhort für die Kleinen und ein Fitnesscenter mit Schwimmbad und Basketballplatz für die körperliche Ausgeglichenheit. Weiter ist auch eine Gedenkstätte für die Opfer vom 11. September 2001 vorgesehen.

Für mich ist das «Park51» ein neuer Typus von Religionsgebäude; ein Ort der Begegnung! Über die Architektur kann man sich natürlich immer streiten, doch der Inhalt ist für mich vorbildlich. Ein Mensch, der sich für andere Religionen interessiert, ins Theater geht, kocht oder Sport treibt, ist sicher viel weniger gefährdet fundamentalistisch zu werden, als jemand der «nur» betet.

Gegen diese Art von Projekt können nur Fundamentalisten sein. Muslime, die ein solches Projekt planen, dessen Kosten sich auf 140 Millionen US Dollar belaufen, distanzieren sich deutlich von Terror und Hasspredigten; siehe auch Post vom 28. Dezember 2009 - Das Minarett aus städtebaulicher Sicht betrachtet…

«Park51»ist bezüglich Standort und Inhalt genau die richtige Antwort; auf alles, was am 11. September 2001 passiert ist.

Patrick J. Schnieper, 2010

http://www.schnieperarchitekten.ch/

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