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Burj Dubai erreicht 601 m Höhe im Originalzeitplan

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Burj Dubai erreicht 601 m Höhe im Originalzeitplan

Weltrekord mit Doka-Schalungstechnik

Der Burj Dubai ist das höchste Gebäude auf unserem Planeten. Die Ortbetonarbeiten am Gebäudekern konnten am 08. November 2007 bei einer Höhe von 601 Metern über Fundament erfolgreich abgeschlossen werden. Josef Kurzmann, Vorstandsdirektor der Doka Gruppe, beglückwünschte das Management der bauausführenden Arbeitsgemeinschaft Samsung-Besix-Arabtech zur Fertigstellung des Gebäudekernes im Originalzeitplan und dankte für die hervorragende partnerschaftliche Zusammenarbeit.

Das welthöchste Gebäude Burj Dubai weist einen für Hochhäuser ungewöhnlich hohen Anteil an Wandschalungsarbeiten auf. Die aufgrund der Statik notwendige wabenförmige Konstruktion mit vielen spantenförmigen Aussteifungen erforderte eine zu schalende Wandfläche von 430.000 m². Es mussten daher doppelt so viele Wände als Decken geschalt werden. Die Doka-Kletterschalung für den Gebäudekern mit den Flügelwänden funktionierte präzise wie ein Uhrwerk - alle drei Tage konnte ein Regelgeschoss fertiggestellt werden.

Expedition in 601 m Höhe

Für das Projekt Burj Dubai begab sich Doka auf eine 2 ½ -jährige Expedition, die in über 600 m Höhe führte. Niemals zuvor in der Geschichte der Schalungstechnik wurde eine Kletterschalung über einen so langen Zeitraum, in so großer Höhe und unter derart extremen Bedingungen eingesetzt. Der erfolgreiche Abschluss der Ortbetonarbeiten am Gebäudekern brachte Doka einen Weltrekord und wertvolle Erfahrung in Extremsituationen. Auch die Architektur stellte höchste Ansprüche an das Schalungssystem. Der Y-förmige Gebäudekern des Burj Dubai mit den Flügelwänden verjüngt sich nach oben und weist insgesamt 32 Grundrissänderungen auf. Doka musste bereits bei der Planung ihrer „Schalungsmaschine“ diese Anpassungen bis ins letzte Detail berücksichtigen. Mittels Trennstellen im Bühnensystem konnte die Schalungslösung so unter minimalem Einfluss auf die Zykluszeit bei jeder Grundrissänderung sicher umgebaut werden. Um die Geschosse im 3-Tages-Takt zu betonieren, musste das System zudem besonders leistungsfähig und einfach bedienbar sein. Langlebigkeit war ein weiteres Schlagwort, schließlich hatte die „Schalungsmaschine“ jahrelang reibungslos zu funktionieren. Die Robustheit der Doka-Komponenten verblüffte selbst Experten und erforderte bei insgesamt 180 Betonierabschnitten nur einen einzigen Schalhautwechsel. Samsung-Projektdirektor Kyung-Jun Kim meint dazu: „Da der Ortbetonkern den Gebäudedecken vorauseilte, hing der gesamte Baufortschritt des Gebäudes von der selbstkletternden Doka-Schalungslösung ab. Die Doka-Kletterschalung funktionierte mit der Präzision einer Maschine, so konnten wir den Ortbetonkern im Originalzeitplan sicher fertig stellen.“

Höchste Sicherheit mit Schutzschildsystem Xclimb 60Die Arbeitssicherheit war bei diesem Prestigeprojekt natürlich ebenfalls ein zentrales Thema – insbesondere in den nachlaufenden Geschossen, wo Deckenschalarbeiten auszuführen waren. Um diese Arbeiten in der großen Höhe zuverlässig abzusichern, lieferte Doka das selbstkletternde Schutzschildsystem Xclimb 60. So konnte das im Bau befindliche Geschoss sowie die 3 darunter liegenden Regelgeschosse raumhoch verschlossen werden. Health & Safety-Manager Mohamed Moizuddin: „Während der 2 ½-jährigen Rohbauphase ereignete sich kein einziger schwerer Arbeitsunfall. Da der Burj Dubai im Grundriss einer Wüstenblume ähnelt, verfügt er über doppelt so viele Gebäudeaussenkanten wie ein herkömmlicher Wolkenkratzer. Diese mussten natürlich komplett abgesichert werden. Ohne den Doka-Schutzschild wäre das Risiko für die mit den Deckenschalarbeiten beschäftigen Arbeiter unkalkulierbar gewesen.“ Auch die klimatischen Bedingungen der Baustelle waren extrem. Das Wüstenklima in unmittelbarer Nähe zum offenen Meer verursacht starke Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht. Diese führen häufig zu extremen Sandstürmen mit Windgeschwindigkeiten jenseits der 100 km/h. Diese Bedingungen forderten Mensch und Material bis aufs Äußerste. Die Doka-Kletterschalung war jedoch für Windgeschwindigkeiten bis zu 200 km/h dimensioniert. Doka-Vorstandsdirektor Josef Kurzmann fasst zusammen: „Doka hat mit diesem Projekt bewiesen, dass mit der richtigen Schalungslösung selbst die größten Herausforderungen erfolgreich bewältigt werden können. Mit unserem Know-how und den zusätzlichen Erfahrungen von Burj Dubai sind wir auch für die spektakulärsten Projekte dieser Erde der optimale Schalungspartner.“

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