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Ars Electronica Center

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Noch ein Grund für mich auf Linz zuzusteuern…

Die Fertigstellung wurde mit Herbst 2008 bekannt gegeben, doch Terminverzögerungen am Bau setzten einen neuen Eröffnungstermin fest, der passender nicht sein könnte: Morgen eröffnet das neue Ars Electronica Center, das von treusch architecture ZT GmbH auf 6.500 Quadratmeter erweitert wurde.

Die rund 5.100 Quadratmeter große gläserne Hülle des Gebäude soll dem Inhalt den richtigen Ausdruck verleihen – eine Medienfassade mit Hochleistungs-Leuchtdioden verbindet das Alte und das Neue, da über alle Bauteile eine neue, homogene Schicht gezogen.

Die Fassade ist eine Stahl-Gussglas-Konstruktion. Die einzelnen Glasscheiben mit 3×1,2 Meter ist für die LED-Steuerung jeweils ein Pixel und gibt dem Gebäude ein grobes Erscheinungsbild. Die Materialien sind klassisch, aber dafür konsequent eingesetzt. Das Glas spielt im Zusammenhang mit der Wirkung eine wichtige Rolle: einmal ist es durchsichtig, ein anderes Mal transluzent. Innen gibt es für die ruhenden Bereiche Sichtbeton-Oberflächen. Und in den Erschließungsbereichen wurde lackierter Stahl verwendet. Alles, was mit Bewegung zu tun hat – Stiegen, Brücken und Rampen ist in knalligem Gelb gehalten.

Gemeinsam mit dem Gebäude wurde einer neuer Platz für die Öffentlichkeit geschaffen, der für große Freiluft-Veranstaltungen zu Verfügung steht und die Architekten haben bereits vorinstallierte Fundamente für Bühnenaufbauten miteingeplant und der gesamte Platz ist mit Lkw befahrbar.

Foto: fumi

http://architekturblog.wordpress.com/

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