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1.400 TWh für das Jahr 2020

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Im Rahmen des Solar Decathlon Europe 2010 hat der weltgrößte Photovoltaik-Industrieverband EPIA gemeinsam mit Design-Build Solar am 23. Juni 2010 eine Veranstaltung zur gebäudeintegrierten Photovoltaik (Building Integrated Photovoltaics) durchgeführt.

Dabei wurde errechnet, dass im Jahr 2020 bereits 1.400 Terrawattstunden Strom erzeugt werden könnten, wenn 40 Prozent aller Gebäudedächer Europas und 15 Prozent aller Fassaden mit Solarpanels ausgestattet würden. Das entspräche 40 Prozent des jährlichen Energiebedarfs des Kontinents. In Österreich allein kämen dafür 140 Quadratkilometer Dachflächen mit Südausrichtung in Frage.

Grundsätzlich steht fest, dass die Zukunft den Plusenergie-Haus gehört, um die Erweiterung der Photovoltaik-Fläche richtig nutzen zu können, denn der Gebäudetyp erzeugt nicht nur Strom für den Eigenbedarf, sondern auch darüber hinaus. Derzeit tragen Österreichs Solaranlagen nur zu fünf Promille der heimischen Stromleistung bei.

Für die benutzerfreundliche Handhabung der Photovoltaikanlage ist für zukünftige Besitzer allerdings bereits gesorgt: Um die exakte Stromproduktion beziehungsweise Stromausbeute der Anlage zu erfassen und zu managen, kann eine xComfort Funkschnittstelle die Daten des Wechselrichters an einen Moeller Room-Manager mit Energiemanagementfunktion direkt ins Wohnzimmer weiterleiten. Dort lassen sich die Daten bequem vom Display ablesen.

„Es ist wichtig, in ganz Europa günstige Bedingungen zu schaffen, die eine breite Verwendung gebäudeintegrierter Photovoltaik fördern. Dies hat große Auswirkungen auf die künftige Gebäudeplanung in Europa“ lautet das Resümee des EPIA-Generalsekretärs Adel El Gammal.

Bild: Johny M

http://architekturblog.wordpress.com/

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